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Dieses von Volker Zotz herausgegebene Buch deutet das gemeinhin mit dem Etikett "Buddhismus" versehene Phänomen als offenen und interagierenden Prozess. Dies zeigen die Autoren im Hinblick auf buddhistische Schnittstellen zum Schamanismus und zur westlichen Kultur. Der Psychologe und Indologe Robert Janssen widmet sich Zusammenhängen von Schamanismus, Yoga und Buddhismus. Die Ethnologin Veronica Futterknecht beleuchtet den Geisterglauben und die Alchemie Burmas im buddhistischen Kontext. Mit der Wirkung tibetischer Orakel auf europäische Reisende beschäftigt sich die Anthropologin Birgit Zotz. Der Literaturwissenschaftler Yukio Kotani denkt ausgehend vom Vergleich des japanischen Dichters Bashô mit Goethe auch über die Rezeption buddhistisch inspirierter Lyrik nach. Das Problem der Authentizität im Hinblick auf die westliche Wahrnehmung des Buddhismus reflektiert der Ethnologe und Schriftsteller Heinz Pusitz. Der Anglist Karl Neumann widmet sich der Rolle buddhistischer Lehren und Praxis im Leben und Werk von Jack Kerouac. Mit den Anfängen einer buddhistischen Tantra-Praxis in Europa befasst sich ein historischer Beitrag von Volker Zotz. - Dieser Band erschien als Festschrift zum 70. Geburtstag des Yogaforschers, Neurologen und Psychotherapeuten Armin Gottmann, der 1999 die Leitung des von Lama Anagarika Govinda gegründeten Ordens Arya Maitreya Mandala übernahm. Mit dem Leben Armin Gottmanns beschäftigt sich ein biografischer Artikel von Birgit Zotz. Renate Huf steuerte eine kommentierte Bibliografie bei.

Anbieter: buecher
Stand: 11.12.2019
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Am 26. Mai 2013 begeht der Mediziner, Yogaforscher und Psychotherapeut Armin Gottmann seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass legt die Kairos Edition (Luxemburg) als Festschrift den von Volker Zotz herausgegebenen Band Schnittstellen vor. In seiner Einführung zu den von acht Fachautoren verfassten Beiträgen schreibt der Herausgeber: „Im Sinn von Grenzflächen, die zugleich Orte des Kommunizierens sind, soll der Titel Schnittstellen verstanden werden. Es geht um Interaktionsprozesse eines als Bewegung aufgefassten Buddhismus mit anderen Sphären, um Befruchtungen und Einwirkungen. Dabei konzentriert sich der vorliegende Band exemplarisch auf buddhistische Begegnungen mit dem Schamanismus und der westlichen Kultur.“ Der niederländische Psychologe und Indologe Robert Janssen widmet seinen Beitrag inhaltlichen und historischen Beziehungen von Schamanismus, Yoga und Buddhismus. Die Wiener Ethnologin Veronica Futterknecht beleuchtet auf Grundlage ihrer Feldforschungen die Situation in Burma, wo der Geisterglaube und die Alchemie eng mit dem Buddhismus verknüpft sind. Mit der Wirkung des Orakelkults auf europäische Reisende in Tibet beschäftigt sich die österreichische Kultur- und Sozialanthropologin Birgit Zotz. Der japanische Literaturwissenschaftler Yukio Kotani denkt über westliche Interpretationen der buddhistisch inspirierten Lyrik seines Landes nach, wobei er vom Vergleich der Dichter Bashô und Goethe ausgeht. Das Problem der Authentizität im Hinblick auf die europäische Rezeption des Buddhismus reflektiert der Ethnologe und Schriftsteller Heinz Pusitz. Der Anglist Karl Neumann untersucht die Bedeutung buddhistischer Lehren im Werk des amerikanischen Literaten Jack Kerouac. Mit den Anfängen des Interesses für den Vajrayâna-Buddhismus in Europa befasst sich ein historischer Beitrag von Volker Zotz. Der Herausgeber nennt Armin Gottmann, dem das Buch gewidmet ist, einleitend einen „Grenzgänger zwischen Indien und Europa, dem Buddhismus und abendländischer Kultur, der Medizin westlicher Tradition und klassischen Heilweisen des Yoga.“ Mit der Biografie Armin Gottmanns, der seit 1999 das von Lama Anagarika Govinda gegründete Arya Maitreya Mandala leitet, beschäftigt sich ein Beitrag von Birgit Zotz. Eine kommentierte Bibliografie seiner Arbeiten steuerte die Indologin und Kunsthistorikerin Renate Huf zu dem Buch bei.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 11.12.2019
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Am 26. Mai 2013 begeht der Mediziner, Yogaforscher und Psychotherapeut Armin Gottmann seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass legt die Kairos Edition (Luxemburg) als Festschrift den von Volker Zotz herausgegebenen Band Schnittstellen vor. In seiner Einführung zu den von acht Fachautoren verfassten Beiträgen schreibt der Herausgeber: „Im Sinn von Grenzflächen, die zugleich Orte des Kommunizierens sind, soll der Titel Schnittstellen verstanden werden. Es geht um Interaktionsprozesse eines als Bewegung aufgefassten Buddhismus mit anderen Sphären, um Befruchtungen und Einwirkungen. Dabei konzentriert sich der vorliegende Band exemplarisch auf buddhistische Begegnungen mit dem Schamanismus und der westlichen Kultur.“ Der niederländische Psychologe und Indologe Robert Janssen widmet seinen Beitrag inhaltlichen und historischen Beziehungen von Schamanismus, Yoga und Buddhismus. Die Wiener Ethnologin Veronica Futterknecht beleuchtet auf Grundlage ihrer Feldforschungen die Situation in Burma, wo der Geisterglaube und die Alchemie eng mit dem Buddhismus verknüpft sind. Mit der Wirkung des Orakelkults auf europäische Reisende in Tibet beschäftigt sich die österreichische Kultur- und Sozialanthropologin Birgit Zotz. Der japanische Literaturwissenschaftler Yukio Kotani denkt über westliche Interpretationen der buddhistisch inspirierten Lyrik seines Landes nach, wobei er vom Vergleich der Dichter Bashô und Goethe ausgeht. Das Problem der Authentizität im Hinblick auf die europäische Rezeption des Buddhismus reflektiert der Ethnologe und Schriftsteller Heinz Pusitz. Der Anglist Karl Neumann untersucht die Bedeutung buddhistischer Lehren im Werk des amerikanischen Literaten Jack Kerouac. Mit den Anfängen des Interesses für den Vajrayâna-Buddhismus in Europa befasst sich ein historischer Beitrag von Volker Zotz. Der Herausgeber nennt Armin Gottmann, dem das Buch gewidmet ist, einleitend einen „Grenzgänger zwischen Indien und Europa, dem Buddhismus und abendländischer Kultur, der Medizin westlicher Tradition und klassischen Heilweisen des Yoga.“ Mit der Biografie Armin Gottmanns, der seit 1999 das von Lama Anagarika Govinda gegründete Arya Maitreya Mandala leitet, beschäftigt sich ein Beitrag von Birgit Zotz. Eine kommentierte Bibliografie seiner Arbeiten steuerte die Indologin und Kunsthistorikerin Renate Huf zu dem Buch bei.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.12.2019
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